Zu wenig Mindestlohnkontrollen durch den Zoll

Susanne Ferschl: „Die Große Koalition hat in den letzten Jahren tatenlos den Arbeitgebern beim Lohnraub zugesehen. Dieser Betrug an den Beschäftigten war von Seiten der CDU geduldet, wenn nicht sogar politisch gewollt. Es wird sich zeigen, ob ein Finanzminister der SPD den Unterschied macht. Lohndumping und Ausbeutung müssen ein Ende haben – ob auf dem Bau oder im Einzelhandel. Deswegen sind ein Mindestlohn von mindestens zwölf Euro und wirksame Kontrollen notwendig. Wirksame Kontrollen setzen aber entsprechend viele Kontrolleure voraus. DIE LINKE fordert daher, die Zahl der Beschäftigten bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zügig um 5.000 zu erhöhen. Die 1.600 Stellen, die die Bundesregierung bis 2022 vorsieht, erweisen sich schon jetzt als völlig unzureichend.“