Solidaritätserklärung Continental Roding

Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen der bayerischen Landesgruppe habe ich heute folgende Solidaritätserklärung an die Kolleg*innen von Continental in Roding gesandt.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

mit Empörung haben wir davon erfahren, dass das Unternehmen Continental in Roding rund 300 Stellen abbauen und diese aufgrund von Kosteneinsparungen nach Tschechien, China und Thailand verlagern will.
Es ist eine Unverschämtheit, wie sich Unternehmen, die durch Eure Arbeit Millionengewinne erwirtschaften, aus der Verantwortung für ihre Mitarbeiter ziehen. Diese Entwicklung müssen wir gemeinsam aufhalten und umkehren. Sowohl auf der Straße, als auch in den Parlamenten. Ihr habt daher unsere vollste Solidarität. Als Landesgruppe Bayern der Fraktion DIE LINKE im Bundestag werden wir uns auch weiterhin für einen Ausbau der Arbeitnehmer*innenrechte und mehr Mitspracherecht von Betriebsräten starkmachen.
Wie Continental selbst bekannt gegeben hat, war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr für das Unternehmen. Es können also und müssen langfristig neue Ideen und Konzepte für den Standort Roding entwickelt werden, anstatt aus Gründen der Kosteneinsparung die Fertigung ohne Rücksicht auf die Beschäftigten in Billiglohnländer zu verlagern.
Für Euren Kampf, den ihr gemeinsam mit eurer Gewerkschaft führt, wünschen wir Euch viel Kraft und Erfolg! Lasst uns bitte wissen, wie wir Euch unterstützen können! Der Kreisverband Mittlere Oberpfalz hat sich ebenfalls als lokaler Ansprechpartner und Unterstützer für Euch vor Ort angeboten.

Mit solidarischen und kollegialen Grüßen,

Susanne Ferschl, Klaus Ernst, Nicole Gohlke, Simone Barrientos, Harald Weinberg, Eva Schreiber, Andreas Wagner